Quote of the day:

“Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.” tr. Smiling is the spare change of happiness.

Isn’t that cute? Saw it at http://lilies-diary.blogspot.com/

The author of the blog is newly moved to Berlin and doesn’t yet have a place to live.  So her experiment is to use couch surfer and facebook, and find and stay at a different place every night for 90 days.  She includes neat pictures of all the unique furniture and chachkis you would expect to find, in the living spaces of people who would let complete strangers sleep at their houses.

Go look, a translator is recommended.

. hat mir einen ganz schönen Schock eingejagt. Ich wollte gestern Nachmittag in meinen Facebook-Messages noch einmal nachschauen, wo sie wohnt und wie ich hin komme aber habe ihre Nachricht nicht gefunden. Ich habe die ganze Zeit nach ihrem bläulichen Profilbild gesucht. Hätte ich diese Message gelöscht, wäre alles weg gewesen. Ich hätte sie nie wieder gefunden geschweige denn am Abend besuchen können. Doch alles hat sich aufgeklärt. D. hat einfach ihr Profilbild geändert, bevor ich sie als Freund adden konnte und dadurch habe ich vergeblich nach dem bläulichen Bild gesucht. Was die Änderung eines Fotos so alles mit mir machen kann. Schweißausbrüche hatte ich. Ich wusste ja schon, dass ich erst um halb 9 zu ihr kann, weil sie vorher Reha-Behandlung hat. Wieso habe ich auf ihrer Facebook-Wall raus gefunden. Bandscheibenvorfall im Halswirbel. Üble Sache… Habe ich so auch noch nie gehört. Aber mir war klar, dass ich sie gleich von der Wunderheilmethode „Dorntherapie“ überzeugen will. Nur leider, oder wie es normal ist, sind alle erstmal skeptisch wenn ich ihnen davon erzähle und glauben mir nicht so wirklich, dass das der Hammer ist. Merk es euch DORNTHERAPIE ist der HAMMER!

Es ging übrigens nach Spandau. Mit Bahn und Bus. Eine kleine Herausforderung, bei der mir gleich ein neues Spiel eingefallen ist. Könnt ihr euch noch an das Wikipedia-Spiel erinnern? Von einem Begriff mit möglichst wenigen Klicks zum anderen Begriff? Das könnte man auch mit Orten spielen. Mit wie viel Mal Fragen schafft man es vom Alexanderplatz in eine gewisse Straße in Spandau. Ich musste nur einmal Fragen ABER ich habe vorher gegoggelt, wo ich hin muss. Ohne googeln wäre es sicher noch spannender gewesen.

Ich war mal wieder ein bisschen zu früh und stand in einer Seitengasse rum. In Spandau gibt es keine Hunde und keine Gassigeher, dafür sehr interessante Wanddekorationen die man von der Straße aus in der beleuchteten Wohnung sehen kann. Da hatte doch jemand im ersten Stock, auf der anderen Straßenseite die ganze Wand voller nackter Weiber und ein XXL-Poster mit zwei Brüsten. Zum Glück bin ich nicht da gelandet…

Als D. von ihrem Termin um die Ecke kam habe ich sie erstmal total erschreckt. Scheinen nicht oft Menschen vor ihrem Haus zu stehen. Es hat sich raus gestellt, das sie eigentlich aus meiner Ecke kommt, Nur in Thüringen und auch im Sommer auf dem Kreuzberg beim Biertrinken war. Jetzt wohnt sie schon ein paar Jahre in Berlin und hat mir ein paar neue Weisheiten vermittelt.

Gänsewein ist Mineralwasser und wenn Mann und Frau Pilse sammeln gehen oder an Ostern mit Eiern spielt, zeugen sie ein Kind. Dümmer als vorher bin ich nach dem Projekt auf jeden Fall nicht J

Es war ein super gemütlicher Abend mit Schlafanzug vor dem Fernsehen. Two and a half man lief. Hätte ich mir aber auch fast denken können, weil es in ihrem Profil stand. Es war so heimisch bei ihr und ich habe wirklich gemerkt, dass ich schon voll heiß drauf bin meine eigene Wohnung einzurichten. Auf der Arbeit habe ich ein Häuser und Innereinrichtungsbuch durchgeblättert und das hat mich schon ganz euphorisch gemacht. Und dann noch die schnuckelige Wohnung am Abend mit meinem eigenen Bettzeug. Das ist schon was anderes als der Schlafsack aber ehrlich gesagt verwirrt es mich total. Ich bin nachts aufgewacht und wusste gar nicht was los ist, wo ich bin und warum ich nicht im Schlafsack liege. Strange. An was man sich alle so gewöhnt. Nach einem XXL Frühstück sind wir zusammen mit Bus und Bahn gefahren und am Zoo hieß es Abschied nehmen. Aber wir werden uns wieder sehen. Zum Weihnachtsmarkt in Spandau oder vielleicht zur einer Schlammbowle.

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